Über den Besitz im BGB

Definition

Wer den Besitz über eine Sache hat, hat die tatsächliche Gewalt über die Sache.

Gewalt meint hier Herrschaft.

Damit ist der Besitz die tatsächliche Sachherrschaft.

Abgrenzung zu Eigentum

I’m Gegensatz zum Besitz ist das Eigentum nicht(nur) die tatsächliche, sondern auch die

Der schwierige Umgang mit NS-Raubkunst Der schwierige Umgang mit NS-Raubkunst

Benjamin Rosenkranz versucht, das Konglomerat an Werken, welche dem sogenannten Schwabinger Kunstfund zugerechnet werden, einzuordnen. Er konzentriert sich dabei auf die durch Nationalsozialisten entzogenen Kulturgüter (größtenteils aus jüdischem Besitz) und untersucht auf Grundlage des zivilrechtlichen Herausgabeanspruches aus § 985 BGB, welche Möglichkeit die heutigen Erben haben, ihre Werke zurückzuverlangen. Darüber hinaus geht er der Frage nach, inwieweit ein heutiger Besitzer sogar Eigentum an den Werken erlangt haben könnte. Der Autor zeigt das bisherige Versagen der politischen Entscheidungsträger anhand der Schuldrechtsreform auf und geht intensiv auf die bayerische Gesetzesinitiative für ein Kulturgut-Rückgewähr-Gesetz ein. Abschließend beleuchtet er die Problemstellung in Bezug auf die historische Verantwortung Deutschlands im Spannungsfeld zwischen Recht und Moral.

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rechtliche Sachherrschaft.

Definition Unmittelbarer Besitz

Wer den unmittelbaren Besitz an einer Sache hat, der hat selbst direkte Sachherrschaft.

Beispiel

Ein Mann nimmt einen Fußball. Diese kann ihm „gehören“ oder auch nicht. Er ist in beiden Fällen unmittelbarer Besitzer.

Ausnahme Besitzdiener

Nach §855 BGB ist jemand, der die tatsächliche Gewalt über eine Sache ausübt, dabei aber gegenüber einem Dritten durch ein Rechtsverhältnis weisungsgebunden ist, kein Besitzer.

Beispiel

Mitarbeiter, die durch einen Arbeitsvertrag(Rechtsverhältnis) Sachen im Auftrag ihres Vorgesetzten nutzen(etwa einen Computer).

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