Die perfekte Zeiteinteilung bei der Jura Klausur

Klausuren in Jura zu schreiben ist eine Sache für sich.

Es scheint wie eine Schulaufgabe in Deutsch, hat aber bedeutend mehr mit dem Ausformulieren eines Quellcodes zu tun.

Geöffnete Klammern müssen geschlossen werden.

Randfälle machen „neue Fässer“ auf: ist die Sache nun wirklich fremd?

Ja, Jura ist dann genau, wenn es notwendig ist. Und das ist auch gut so.

Und diese Genauigkeit fordert eine gute Zeiteinteilung bei der Jura Klausur ein.

Denn es sollen keine „Klammern geöffnet“ bleiben, das Ergebnis eine „runde Sache“ werden.

Das ist das Geheimnis, um bessere Jura Klausuren schreiben zu können.

Daher ist es wesentlich, vor dem Schreiben zu planen.

Programmierer nennen dies Pseudocode. Dieser wird übrigens intensiv im Buch Programmierung naturanaloger Verfahren** genutzt.

Einteilung der Zeit

Sobald du einen Überblick hast, welche Probleme du behandeln wirst, teilst du dir ein, wie lange du für jeden Teil brauchen wirst.

Dann erst setzt du deinen Plan um.

10% der Zeit: Merke dir den Sachverhalt

Temporale Muster Temporale Muster

Der Mensch hat klare Vorstellungen über die ideale Reihenfolge von Tätigkeiten. Erste Ergebnisse zur Bewertung hypothetischer und gewünschter „temporaler Muster“ offenbaren starke Gegenkräfte gegen eine beliebige Auflösung der Zeitstruktur in Beruf und Freizeit. Gegeben seien drei Tätigkeiten: „Café-Besuch“ – „Schwimmbadbesuch“ – „Stadtbummel“ – in welcher der möglichen sechs verschiedenen Reihenfolgen wollen welche Menschen diese Tätigkeiten am liebsten ausführen? Oder: Wenn sie ab mittags arbeiten müssen, welche Tätigkeiten eignen sich für den Vormittag? Welche nachmittags, wenn sie früh arbeiten müssen? Solche und ähnliche Fragen beantwortet die neuartige Erforschung der „temporalen Muster“ – eine Initiative des „Forum Freizeitwissenschaften“, eines Zusammenschlusses von Zeit- und Freizeitforschern der Bundesrepublik. Es werden erste empirische Ergebnisse aus den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen vorgestellt, die deutlich machen, daß der neue Ansatz die bisherige Zeitforschung um z.T. überraschende Ergebnisse bereichern kann. Auf dem Hintergrund der durch die wirtschaftliche Entwicklung erzwungenen Zeitflexibilisierung werden die psychologischen Kalkulationen des Individuums bei der Zeiteinteilung höchst relevant – welche Überlegungen es dabei leiten und welche theoretischen und praktischen Folgen diese haben, versucht das Buch zu ergründen.

Mehr erfahren**

  • Schreibe auf einen externen Merkzettel alle rechtlichen Stichpunkte, welche dir auffallen
  • Zeichne komplexere Rechtsbeziehungen(ab 3+ Personen)
  • Erstelle eine Tabelle bei chronologischen Abfolgen
  • Lese den Sachverhalt nochmals

30-40% der Zeit: Gliederung

Nun erstellst du aus deinem Merkzettel die Gliederung.

Dies ist der Pseudocode.

Hier legst du deinen Weg fest. Dieser muß in sich stimmig sein und kann von einer „Originallösung“ abweichen.

Wichtig ist es, dich an deine Gliederung zu halten

Auch wenn du später beim Ausformulieren neue Ideen hast, muß du dich an den Weg deiner Gliederung halten.

Denn nur wenn du die Gliederung richtig aufgestellt hast, ist die Ausformulierung in sich stimmig.

50% der Zeit: Ausformulierung

Jetzt geht es um Schreibgeschwindigkeit. Das Wichtige hast du erledigt, im Grunde ist die Klausur fertig. Doch eine gegliederte Stichpunktsammlung ist kein Gutachten.

Daher formulierst du deine geordneten Gedanken hier aus.

Und vergiß dabei den Gutachtenstil nicht!

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