Der Unterschied zwischen teleologischer und deontologischer Ethik

Deontologische Ethik

Die deontologische Ethik besagt, daß die Mittel, um ein Ziel zu erreichen ethisch vertretbar sein müssen. Das Ziel selbst muß nicht ethisch vertretbar sein. (Siehe auch Deontologie und Teleologie in der kantischen Ethik (Praktische Philosophie) (Deutsch) Taschenbuch von Christoph Bambauer**).

Teleologische Ethik

Wie auch bei der teleologischen Auslegung im juristischen Bereich geht es bei der Teleologischen Ethik darum, daß der Zweck

Schule als Konstrukt der Öffentlichkeit Schule als Konstrukt der Öffentlichkeit

Wohl in keinem anderen institutionellen Bereich als dem der Erziehung und Bildung steht der Aufwand an Planung, steht der Umfang der Erlasse, Programme, Vorschriften, Maßnahmen und Verfahren in einem so krassen Gegensatz zu dem, was man über die Resultate dieses an Regeln orientierten, interaktiven Handelns weiß. Schule ist ein System von Normen und gleichzeitig eine soziale Wirklichkeit. Das Organisationsgeschehen in der Schule verbindet sich mit Vorstellungen zum Sinn einzelner Akte, zu ihrer Bedeutung in einem komplexeren Zusammenwirken und ihren Folgen für die beteiligten Personen, – sonders für die Schülerinnen und Schüler, sowie für die Gesellschaft und ihre Subsysteme. Schule gilt, wie andere Organisationen auch, als Mittel zur Erreichung von Zielen. Für die Schule ist jedoch der Spielraum teleologischer Deutungen besonders groß. Fast jeder Handlung kann eine pädagogische oder therapeutische Wirkung unterstellt werden. Anders als bei Organisationen, die materielle Güter erzeugen, geht es bei den Bildungsgütern um‚ Produkte , die nach allgemeinem Verständnis erst dann zum Einsatz kommen, wenn die e- sprechenden Organisationsprozesse, das heißt die systematische, in Zyklen e- geteilte Betreuung, Förderung und möglicherweise auch Beeinflussung von Heranwachsenden, längst zu einem Abschluss gekommen sind. Der Verdacht, dass möglicherweise die mit der organisierten Bildung verfolgten Ziele nicht erreicht werden, ist so alt wie die Schule selbst.

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ethisch vertretbar sein muß. Der Weg dorthin kann, muß aber nicht ethisch vertretbar sein und ist es auch meist nicht. (Siehe auch Deontologie und Teleologie in der kantischen Ethik (Praktische Philosophie) (Deutsch) Taschenbuch von Christoph Bambauer**).

Deontologische Ethik einfach erklärt

  • Die Mittel rechtfertigen das Ziel
  • Aktionismus

Teleologische Ethik einfach erklärt

  • Das Ziel rechtfertigt die Mittel

Beispiele

Deontologische Ethik

  • Militärparaden. Die Parade an sich ist ein großes Fest, bei dem Familien zusammenkommen. Der Zweck ist es, für den Kriegsdienst zu werben, Menschen im Töten auszubilden.

Teleologische Ethik

  • Beweise, die illegal erworben wurden, können verwendet werden
  • Es werden Arbeitsplätze geschaffen. Doch der Arbeitgeber fordert Steuererleichterungen und droht, ansonsten ins Ausland zu gehen.

Schlußbemerkung

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Weiterführende Literatur**


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1 Gedanke zu „Der Unterschied zwischen teleologischer und deontologischer Ethik“

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