Zum Schnell-Lesen in Jura

Es gibt viel zu tun im Studium der Rechtswissenschaft.

Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, wenn ich sage, daß es schnell komplex wird.

Nicht nur muß viel Information aufgenommen werden, sie muß auch im Detail verstanden werden.

Wenn man nur schneller Informationen aufnehmen könnte.

Gibt es da nicht Seminare, zum Speed-Reading?

Vorteile des Speed-Reading

Das Speed Reading ist im Wesentlichen dafür geeignet, die visuellen Fertigkeiten zu verbessern, indem (optische) Strukturen besser erkannt werden.

Allerdings.

Nachteile des Speed-Reading

Allerdings ist das Lesen im Allgemeinen, und im Jurastudium im Besonderen eine intellektuelle Tätigkeit.

Und dieser wird durch die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Gehirns eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorgegeben.

Wer Speed-Reading mit Gesetzestexten betreibt, wird sie grundsätzlich nicht verstehen.

Es ist verschwendete Zeit.

Eine bessere Alternative

Eine bedeutend bessere Methode ist das

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Die perfekte Zeiteinteilung bei der Jura Klausur

Klausuren in Jura zu schreiben ist eine Sache für sich.

Es scheint wie eine Schulaufgabe in Deutsch, hat aber bedeutend mehr mit dem Ausformulieren eines Quellcodes zu tun.

Geöffnete Klammern müssen geschlossen werden.

Randfälle machen „neue Fässer“ auf: ist die Sache nun wirklich fremd?

Ja, Jura ist dann genau, wenn es notwendig ist. Und das ist auch gut so.

Und diese Genauigkeit fordert eine gute Zeiteinteilung bei der Jura Klausur ein.

Denn es sollen keine „Klammern geöffnet“ bleiben, das Ergebnis eine „runde Sache“ werden.

Das ist das Geheimnis, um bessere Jura Klausuren schreiben zu können.

Daher ist es wesentlich, vor dem Schreiben zu planen.

Programmierer nennen dies Pseudocode. Dieser wird übrigens intensiv im Buch Programmierung naturanaloger Verfahren** genutzt.

Einteilung der Zeit

Sobald du einen Überblick hast, welche Probleme du behandeln wirst, teilst du dir ein, wie lange du für jeden Teil brauchen wirst.

Dann erst setzt du deinen Plan um.

10% der Zeit: Merke dir den Sachverhalt

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Wie funktioniert die Auslegung bei Jura?

Wie wird die Auslegung definiert?

Die Auslegung ist die Interpretation des Gesetzes.

Das Ziel ist es, die Aussage der Norm zu erfassen.

Das bedeutet, daß jeder eine Norm zunächst so auslegt, wie sie seiner persönlichen Meinung nach auszulegen ist.

Anschließend werden einige, mit dem Ziel, das Ergebnis zu vereinheitlichen, Methoden auf diese Meinung angewandt, um das Ergebnis belastbarer zu machen.

Der Meinung wird ein Korsett verpaßt.

Wie ist die Reihenfolge der Auslegung bei Jura?

  1. Grammatisch
  2. Systematisch
  3. Historisch
  4. Teleologisch (Siehe den Unterschied zwischen teleologischer und deontologischer Ethik)

Diese Rangfolge der Auslegungsmethoden sollte bei der Auslegung eingehalten werden.

Zur teleologischen Auslegung

Was versteht man unter der teleologischen Auslegung in Jura?

Der Zweck der Norm wird genutzt, um sie auszulegen.

Die Zweckinterpretation wird durch die grammatische, systematische und historische Auslegung eingegrenzt, daher steht sie in der Reihenfolge an letzter Stelle.

Was ist die teleologische Reduktion bei Jura?

Jede Norm besteht aus zwei Teilen

  1. Den Voraussetzungen
  2. Den Rechtsfolgen

Sind die Voraussetzungen erfüllt, folgt die Rechtsfolge.

Nur dann nicht, wenn die Norm teleologisch reduziert wird.

Dann schafft man einen Rechtssatz, eine sogenannte

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